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Das Städtische Poesiealbum

Im Lyrikfenster in Stralsund

Hier kommen Poesie und Druckkunst, Gestern, Heute und gefundene Dinge zusammen

Das Städtische Poesiealbum im Lyrikfenster ist ein öffentlich zugänglicher Schaukasten in der Altstadt Stralsund. In diesem Schaukasten wird von Januar 2025 bis Januar 2026 jeden Monat ein Gedicht der Stralsunder Autorin Anke vom Sund sowie eine eigens dafür geschaffene Druckgrafik der Greifswalder Künstlerin Helene Beckmann gezeigt.

Das Städtische Poesiealbum ist ein Ort, an dem Poesie, Kunst und Stadtgesellschaft aufeinandertreffen. Es lädt Passant:innen ein, Gedichte zu lesen und die Wirkung von Druckgrafik sowie der althergebrachten Technik des Bleisatzes zu reflektieren. Diese Kombination von Gedichten, Grafik und Druckkunst, die in der Stadt Stralsund eine lebendige Tradition innehat, eröffnet nicht nur neue Perspektiven im Alltag der Menschen, sondern bereichert auch das Stadtbild der Weltkulturerbe-Stadt durch lebendige, hautnah zu erlebende zeitgenössische Kunst lokaler Künstlerinnen.

Die Texte sowie Druckgrafiken setzen sich im weitesten Sinne mit der Stadt Stralsund und seiner Stadtgeschichte auseinander. Sie sind eine Spurensuche, die Verlorengegangenes umkreist, die Lücken aufspürt und Abwesendes thematisiert. Eine Suche nach Antworten für das Heute aus dem Gestern mit der zentralen Frage, was das alles zusammenhält und wie Anfang Ende Anfang zusammenkommen.

Jeder letzte Freitag im Monat ist der Tag der Poesie: Um 16.00 Uhr liest Anke vom Sund am Lyrikfenster Stralsund ihren neuen Text aus dem Städtischen Poesiealbum. Helene Beckmann zeigt ihre aktuelle, zu dem Gedicht angefertigte Druckgrafik. Und beides zusammen findet seinen Platz im Lyrikfenster.

Stralsund, Gestern, Heute und gefundene Dinge, die dem Publikum in der Stadt begegnen, kommen hier zusammen. Geschichten kommen zu Geschichte. Kunst in den Alltag und Mensch zu Mensch, denn das Lyrikfenster ist auch ein Ort der Begegnung. 

Das Lyrikfenster ist öffentlich zugänglich und kann jederzeit besichtigt werden.

Wo? In der Mühlenstraße 41 in Stralsund. Im Durchgang zur Kulturdiele. Direkt unterm Wal.

Das Städtische Poesiealbum wird in Kooperation mit dem „Speicherhaus für Viertel besetzt“ realisiert. Text und Grafik entstehen dort in liebevollem Handsatz. Unterstützt wird das Städtische Poesiealbum durch die Hansestadt Stralsund.

Die gebürtige Stralsunderin Anke vom Sund schreibt Lyrik und Kurzgeschichten. Ihre Texte ertasten, erhören und ersehen die maritime Bildwelt des Ostseeraumes, in die sich biografische Erfahrungen mit leisem Unterton einfügen. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht die sinnliche, räumliche und soziale Erfahrung von Poesie. Sie ist die Initiatorin genreübergreifender Literaturevents wie Kunst unter Leute, seele setzen oder Das Städtische Poesiealbum. (@ankevomsund)

Link zum Film Stralsund TV

 https://www.youtube.com/watch?v=7he3wx9NmGo